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Zwei ungewollte Bilder

Ich war gestern unterwegs, morgens nach Düsseldorf zum Workshop und abends wieder zurück. Hat auch alles wunderbar geklappt, in Düsseldorf war die Stimmung gut, wie sollte es auch anders sein, wenn bald die Narren los sind.

Unfreiwillig war eher, dass ich zweimal geblitzt wurde. Jedesmal knapp über der Toleranz. Okay, selbst Schuld, wenn man auch zu schnell fährt, aber es waren immer mobile Blitzer und immer in einer Kurve mit Neigung. Da ich grundsätzlich ohne Tempomat fahre, wurde mir das zum Verhängnis- und das gerade ein gutes Lied im Radio lief.

Als es dann an anderer Stelle auf der Strecke mir dann zum zweiten Mal zum Verhängnis wurde, habe ich erst ziemlich ungläubig geguckt - ich bin echt gespannt auf das Foto - und musste dann einfach lachen, weil es so absurd ist. Ich werde normalerweise nicht geblitzt, dann gleich zweimal an einem Tag: Rekord.

Jedenfalls hat das Auto mein Lachanfall dahingehend gedeutet, dass ich doch bitte eine Pause machen soll und die nächste Raststätte anfahren soll.

Ich werde jetzt auf jeden Fall die Pause nachholen und mich von meiner „Reise“ erholen.
18.2.20 21:41


Die unbereute Mittagspause

Heute habe ich es wieder verpasst eine Mittagspause einzulegen. Dann länger auf der Arbeit geblieben, als ich eigentlich wollte und jetzt zuhause den Bauch vollgeschlagen mit Pasta vom Italiener. Jetzt ist mir schlecht.

Dabei ist es doch so simpel. Mach Pausen. Plane sie einfach ein und setze dir zur Not Termine in den Kalender. Und dann ist da doch noch dieser eine Anruf, der reinkommt und diese Kollegin, die verzweifelt versucht die Rufumleitung in ihren Apparat zu bekommen.

Es ist irritierend, wenn man doch sowieso den ganzen Tag vor Projektplänen hockt, wieso scheitert man dann an einem selbst?
Und ist es Scheitern, wenn es selbst verursacht ist?

Im Grunde liegt es doch in der eigenen Hand. Habe ich es bereut heute keine Mittagspause gemacht zu haben? Nein, weil dann hätte ich mich nicht noch mit Kollegen austauschen können. Etwas weniger von der italienischen Pasta wäre allerdings die bessere Wahl gewesen. Für meine nicht existente Pause werde ich morgen einfach früher ins Wochenende starten. Je ne regrete rien.
30.1.20 20:59


Efeu

Morgen wird hier die Biotonne geleert. Also habe ich mich an mein neues Projekt gemacht und angefangen Efeu zu entfernen. Es wird vermutlich noch einige Zeit dauern bis ich damit fertig bin, da die komplette Hauswand damit bewachsen ist.

Es eignet sich hervorragend als Aggressionsbewältigungsstrategie, da man nach Herzenslust reißen, ziehen und alte Blätter zerquetschen kann. Der Nachteil ist allerdings, dass es eine staubige Angelegenheit ist. Ich wollte aber zumindest damit beginnen bevor irgend so eine Amsel auf die Idee kommt ihr Nest dort zu platzieren.

Aufgrund der Größe des Efeus musste ich des Öfteren an Rapunzel lass dein Haar herab denken, da sich manche Ranken schon über alte Äste und Blätter erneut ihren Weg nach unten bahnen.

Vermutlich ist es das Spieleparadies schlechthin für Mäuse. Früher war in dem Gebäude ein Schweinestall. Heute steht er einfach leer. Ich bin gespannt wie viele Mäuse der Kater dann fangen wird. Vermutlich keine, weil er so damit beschäftigt sein wird die anderen Katzen zu stalken. Man muss dazu wissen, der Kater ist groß und ist sich dessen leider nicht bewusst. Das heißt er sucht Freunde, landet aber tendenziell in Revierkämpfen. Und da seine Sozialkompetenz nicht die Beste ist, wird er verdroschen und weiß nicht mal warum, da er zudem kastriert ist. Daher serviere ich ihm quasi wenigstens die Mäuse ohne Efeu auf einem Silbertablett. Mal gucken was er draus macht.
26.1.20 21:43


Donnerstagabend ist irgendwie undankbar. Es ist noch nicht Freitag, es gibt noch unzählige Dinge zu tun, aber der Gedanke an das Wochenende lässt einen hoffen.
Irgendwie sind derzeit in meinem Umfeld alle krank - keine aus China - zum Glück. Und die Arbeit muss trotzdem getan werden.

Trotzdem gibt es Lichtblicke. Die neueste, alte Anschaffung ist ein Holz Schaukelstuhl mit Ledersitz. So ein Stuhl, der knarzt, wenn man ihn nutzt. Das abgenutzte Leder hat eine tannengrüne Farbe. Es ist so ein Stuhl in dem man sich wahlweise den Opa mit dicker Hornbrille und Buch vorstellt, oder die Oma, die für den nächsten Winter einen Schal strickt oder Socken stopft. Ich hoffe, der Stuhl hält noch ganz lang.

Zu Beginn der Woche dachte ich ja bei dem vielen Vogelgezwitscher hält der Frühling Einzug, doch den Fehler mit offener Jacke rumzulaufen habe ich schnell korrigiert. Ich schaue trotzdem des Öfteren auf den Kalender und freue mich, dass der Januar fast um ist.

Neben mir schnarcht gerade selig der Kater vor sich hin, der zwei Päckchen Futter intus hat. Ihm geht es wohl ähnlich und das Vogelgezwitscher war zuviel. Obwohl es noch recht früh ist, werde ich ihn nachmachen und mich ebenfalls zur Ruhe betten.
23.1.20 19:46


Update

Sonntag..mal wieder. Der erste Tag in der Woche für mich an dem man halbwegs entspannen kann. Wenn ich überlege, wann ich das letzte Mal den ganzen Tag faul war und mir nichts vorgenommen bzw. das Leben mit mir nichts vor hatte, muss ich echt grübeln. Ist jetzt allerdings auch irgendwie der Tatsache geschuldet, dass ich immer was zu tun brauche - und wenn es Müll rausbringen ist. Was hat mich also in den letzten Tagen so beschäftigt?

Zum Einen hatte ich zwei Schulungen. Man will ja nicht gänzlich seine Sozialkompetenz verlieren und muss sich ab und an auch mal unter andere Menschen mischen. Es war spannend, allerdings auch anstrengend. Ansonsten geht das Renovierungsthema weiter. Ich glaube, es wird in diesem Leben auch nicht mehr aufhören. Könnte man auch schön später auf meinen Grabstein schreiben „under construction/ am renovieren“.

Da mein Vorsatz für dieses Jahr ist, mein Freundeskreis nicht mehr so sehr zu vernachlässigen, gab es ein Spieleabend. War schön, aber nach der Arbeit noch aktive Teilnahme zu ermöglichen ist echt nicht mehr so wie früher. An meiner Statistik bei „Mensch ärgere dich nicht“ hat sich allerdings nichts geändert. Ich werde immer noch auf den ersten Metern rausgeworfen.

Des Weiteren bin ich momentan eifrig am Kaufen von Dingen wie einer Türklingel, oder Briefkasten. Letzteres braucht quasi eine Qualitätssicherung wie ein Heidi Klug Modell, da in Zeiten von Amazon es von Vorteil ist, wenn kleine Päckchen ebenfalls reinpassen. Um es mit Heidis Worten zu sagen, quasi ein curvy Briefkasten.

Ich hoffe, die nächste Woche wird wieder etwas ruhiger. Jetzt werd ich den Abend damit verbringen die frisch gewaschene Wäsche zu sortieren und dem Kater neues Futter zu geben - er hat sein von heute morgen noch teilweise drin, aber der Herr ist sich dafür zu fein. Um nicht zu sagen, diesen Kampf kann ich nur verlieren, da er sehr gut in Erinnerung hat wo das Schlafzimmerfenster ist und seine Argumente gegen 4 Uhr vorträgt. Alternativ er hat auch eine Vorliebe dafür entwickelt über das Auto zu laufen. Keine Ahnung, ob das Liebe, dezentes In- Szene-setzen oder Fußmatten-Ersatz ist. Man sieht jetzt jedenfalls schon bevor ich aus dem Auto gestiegen bin, wer hier das Sagen hat.
19.1.20 17:49


Veränderungen

Heute bin ich wieder grüblerisch. Vielleicht weil Sonntag ist und die Baumärkte zu haben. Es ist noch so viel zu tun. Ich weiß, dass es das typische Wasserglas halbvoll/ halbleer Thema ist, aber mir geht es zu langsam.

Das Gute ist, dass mir die Farbe der neuen Küche, die sich zwischen Pfirsich, orange, Terrakotta und Hautfarbe befindet, mir gut gefällt. Die Schlechte ist, dass ich auch Angst habe irgendwann in dieses Haus zu ziehen und das Gefühl habe, meine Eltern verraten zu haben, weil ich Veränderungen vorgenommen habe. Eventuell habe ich auch bis dahin zu wenig Veränderungen vorgenommen und werde dann deswegen kein Auge zu tun können, wenn mein Bett erstmal dort steht. Was mache ich dann?

In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich buchstäblich in die Renovierung gestürzt, damit ich umziehen kann und in mein Elternhaus zurückkehren kann. Jetzt grüble ich darüber nach, ob ich das Richtige tue und damit dann glücklich bin, oder zumindest werden kann? Ich wünsche mir so sehr dazu meine Eltern fragen zu können. Was sie zu meinen Entscheidungen sagen würden, ob sie zustimmen oder die Augen verdrehen würden?

Ich beneide meinen Freundeskreis, der in diesen Tagen Familienfeiern hatte und eher die Augen verdreht, weil die Mutter Hilfe beim Einrichten des neuen Handys braucht. Was würde ich dafür geben, wenn ich das noch haben dürfte. Aber es ist wie so oft: Du merkst es erst wirklich zu schätzen, wenn du es nicht mehr hast - auch wenn es eher nervige, kleine Dinge waren. Es sind dann gerade diese Gesten, die wie Nadelstiche dein Herz punktieren und mich zwischendurch immer noch weinen lassen, als wäre es noch nicht über ein Jahr her.

Das Schlimme ist, dass sie nicht gewollt hätten, dass ich weine und so viel Schmerz über ihren Verlust empfinde. Ich weiß nur nicht, wie ich es abstellen soll? Vielleicht muss ich mir einfach noch mehr Zeit geben. Ich glaube mich erinnern zu können, die Verarbeitung eines Todesfalls dauert in der Regel 4 bis 7 Jahre. Wenn das stimmt, habe ich noch einiges vor mir.
5.1.20 22:03


Probier’s mal..

Mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gelassenheit...das Dschungelbuch lässt grüßen. Nach der Renovierungstortur gestern, war heute Entspannung angesagt.

Also theoretisch, der Kater meinte leider dass 5 Uhr eine gute Uhrzeit für die Beendigung seiner Nachtaktivitäten wäre und verkündigte das auf dem Fenstersims des Schlafzimmers. Dasselbe nochmal um 7 Uhr. Warum mag man nochmal Katzen?

Weil sie so selbstständig sind? Nicht bei diesem Prachtexemplar. Er ist scheu und hat die Reihenfolge erst putzen, dann im sauberen Umfeld abhängen (vorzugsweise frische Wäsche), noch nicht verstanden. Er ist extrem wählerisch was sein Futter angeht. Und das Schlimme ist, dass er - wenn er mal sich dazu bequemt und schmusen kommt, man ihm alle seine Fehler verzeiht, wie ein Alzheimer Patient, der sich an nichts mehr erinnert.

Es war letztendlich dann doch noch ein entspannter Tag. Nachdem der tyrannische Kater sein Futter erhalten hat und wir beide selig auf dem Sofa vor uns hin dösten - er die eine Hälfte vom Sofa, ich die Andere- kam auch die Entspannung.

Ich muss dabei immer an Balu den Bär denken, der etwas weniger kopflastig war als der Panther. Genauso wie mein Kater auch, der das macht wonach ihm gerade der Sinn steht.
2.1.20 20:49


Tag 1

Bilanz:
Verbrauchte alpina Wandfarbe - 3 Eimer
Verbrauchtes Abklebeband - Zuviel
Zerstörte Geruchsnerven - 10%


Heute war das Wohnzimmer und die Wohnküche mit streichen dran. Erst alles ankleben, dann die Ecken mit dem Pinsel streichen und anschließend den Rest mit der Rolle. 9 Stunden und 3 Farbeimer später ist es vollbracht. Die alte Farbe überstrichen und es sieht im Farbnebel-umflorten Blick zumindest gut aus.
Bin nicht sicher, ob es morgen schon soweit durchgetrocknet ist, dass ich mit der Effektfarbe starten kann. Ich hoffe, das was ich damit fabriziere, gefällt mir, sonst muss nochmal die weiße Farbe her. Die kann ich nach heute erstmal nicht mehr sehen.

Ich werd mich jetzt nochmal schlau machen, welchen Effekt ich da eigentlich an die wand bringen mag, der mir gefällt.
1.1.20 22:00


Es liegt was in der Luft

Ich war in den letzten Tagen gefühlt der beste Kunde des Baumarktes in der Nähe. Dadurch habe ich natürlich mitbekommen, dass das Sortiment der Raketen, Böller und sonstigen Silvesterequipment aufgebaut wurde. Lange stand ich, beladen mit meinem Wagen voller Malutensilien, davor und grübelte. Soll ich was kaufen oder nicht?

Es tut der Umwelt nicht gut, es ist nur ein kurzer Spaß und bedeutet hinterher aufräumen. Aber Raketen zündet man nicht immer an. Das Jahr war echt anstrengend, warum es nicht wenigstens so beschließen wie man möchte und das Farbspektakel genießen? Andererseits könnte ich auch einfach das Feuerwerk von Anderen anschauen. Jedoch könnten die sich ja auch entschlossen haben, der Umwelt zuliebe nicht zu Knallern?

Das Ende vom Lied war, dass ich mit einem Paket Raketen, einer Batterie und einem Päckchen Böller nach Hause bin. Doch mein schlechtes Gewissen quält mich. Bis heute. Heute habe ich aus Neugier mal gegoogled, was es mit Feinstaub und Silvester so auf sich hat.
Tja, was soll ich sagen? Die ersten Artikel besagten, dass trotz der Umwelt der Umsatz immer noch rekordverdächtig hoch ist - bedeutet, ich bin mit meinem Einkauf nicht alleine, mit meinem schlechten Gewissen vermutlich schon. Allergikern wird übrigens angeraten an Silvester nicht nach draußen zu gehen. Atemmasken helfen nur bedingt und sehen bei Feierwütigen vermutlich eher nach entlaufenen Irren, als nach Feinstaubschutz aus.

Was also jetzt? Ich werde meine Pakete verschießen und dabei Sekt trinken. Wenigstens noch dieses Jahr die Luft opfern - um ein Schlussstrich zu ziehen, oder Neubeginn zu feiern, böse Geister zu vertreiben und Altes ziehen zu lassen. Als guten Vorsatz für 2020 werde ich kein Feinstaub mehr an Silvester in die Luft pusten. Vielleicht gibt es ja Andere mit ähnlich guten Vorsätzen?
31.12.19 18:11


Komfortzone

Warum fällt es mir nur so schwer aus meiner Komfortzone auszusteigen?
Momentan habe ich trotz der Feiertage sehr viel zu tun. Renovieren, Familienfeiern, Sachen erledigen, die liegengeblieben sind. Zeit zum Durchatmen ist Blogzeit und Schlafenszeit, sofern er denn kommt.

Heute habe ich darüber gegrübelt, wie ich nach der Renovierung die Küche einrichten möchte. Dazu wird wohl morgen ein großes schwedisches Möbelhaus aufgesucht, um Inspiration zu tanken.

Gleichzeitig dreht sich mir dabei der Magen um, da es die Küche meiner Eltern war, die mittlerweile beide nicht mehr leben. Beim Renovieren habe ich noch die alte Riemchen Verkleidung meiner Mutter entdeckt, sowie Bleistift Messungen von meinem Vater an der nackten Wand. Auf der einen Seite freuen mich diese Dinge, auf der anderen Seite machen sie mich so unendlich traurig und unsicher. Würde ihnen die neue Küche, so wie ich sie plane, gefallen? Was würden sie mir raten? Wären sie stolz, weil ich genauso wie sie, alles selbst mache, oder den Kopf schütteln und mir sagen, mach nicht denselben Fehler wie wir.

Auch wenn ihr Tod immer länger zurück liegt, tut es immer noch so weh. So blöd es es ist, manchmal wünsche ich mir das Verhältnis zwischen uns wäre schlecht gewesen, dann wäre der Abschied oder das Fehlen meiner Eltern mir nicht immer so präsent und würde nicht so weh tun.

Eigentlich müsste ich mich freuen, dass es mit der Renovierung voran geht und ich jetzt schon mir Gedanken machen kann, wie ich Dinge einrichten möchte. Stattdessen habe ich Bauchweh, weil ich meine Entscheidungen hinterfrage und Angst habe sie zu bereuen.
Letztendlich fehlt mir gerade ein gesundes Ego, dass mir sagt, du machst das schon, aber ich habe es Sonnabend wohl verlegt.
29.12.19 21:38


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