Startseite
    Kopf und Herz
    Gedichte
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Abonnieren
 

Letztes Feedback
   31.12.18 05:47
    Hallo! Einfach großar
   2.01.19 00:13
    Vielen Dank für das nett


https://myblog.de/in-vas-mani

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Left over

Not alone and not in a crowd
Inbetween and loud
Feeling proud
Of things that mean nothing
That made my heart sing
That made bells ring
And are gone tomorrow
Fly away like a crow
Hit the spot like arrow
And pass away
As there is no way to stay
Everything else would feel betrayed
And completely misunderstood
Like no one could
Feel so i would
Be the only one left over
31.12.18 01:08


Nicht denken

Wenn man jemanden etwas sagt, was er oder sie nicht tun soll. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert?

Denken Sie bitte jetzt nicht an die Sendung mit der Maus? Hat nicht geklappt? Ok, lag bestimmt daran, dass an den blauen Elefanten gedacht wurde.

Es gibt dieses Kinderlied: die Gedanken sind frei. Ich habe früher immer gedacht, es bezieht sich auf Freiheit, sich alles auszumalen was man möchte - zum Beispiel auch blaue Elefanten.

Mittlerweile sehe ich es nicht mehr so harmlos, weil meine Gedanken sich nicht steuern lassen. Wenn ich nun wieder zum x-ten mal darüber nachdenken muss, was alles im neuen Jahr auf mich zukommen wird oder auch nicht. Wenn ich mir irgendwelche Dinge ausmale von denen ich auf keinen Fall möchte, dass sie eintreten. Auch das kann ich nicht steuern.

Könnte man einfach auf die Idee kommen, hör auf dir Gedanken zu machen von Dingen, die du sowieso nicht beeinflussen kannst. Tja, die Gedanken sind frei.... [Endlosschleife]
28.12.18 16:11


Irr

Irren und verwirren
Versuchen und genügen
Philosophieren und reüssieren
Fallen und abhängig machen

Niveau halten und verlieren
Seiltanz zwischen Welten
Arm und reich
Hart und weich
Hass und Liebe
Entscheidungen sieben

Wolken, Blitz und Donner
Fordern mich heraus
Tränen tropfen
Wo bin ich zuhaus?
28.12.18 16:02


Schlaflos

Schlimme Tage kommen und gehen. Schlimme Träume sind da viel schrecklicher. Weil sie nicht planbar sind, weil sie irgendwelche Hirngespinste sind, die wir neu oder wieder und wieder erleben. So lange bis unser Unterbewusstsein meint damit abgeschlossen zu haben.
Kann man lernen einen beginnenden Alptraum mit einem positiven Ende zu träumen? Das wäre eine Eigenschaft, die sehr cool wäre.
Ich denke da an den neuen Superheld Dreamer. Sie kann Träume manipulieren- zum Guten oder zum Schlechten. Oder dich einfach nicht mehr aufwachen lassen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass sie nachtaktiv ist. Ich hoffe sie besucht mich bald und beschert mir erholsame Nächte.
28.12.18 01:42


Feiertage

Die Feiertage sind dieses Jahr für mich einfach nur gruselig. Ja, es ist immer mit Stress verbunden vorher Geschenke zu besorgen, sich Gedanken um das Essen zu machen, wer wann Zeit hat. Wenn dann aber alle Familienmitglieder am Tisch saßen und gegessen wurde, es interessante Gespräche gab - mal politisch, mal witzig, mal Diskussionen- dann war ich glücklich. Es war alles da. Der Bauch war voll, alle lieben Menschen beisammen.
Diese Woche ist das erste Weihnachten ohne meinen Vater. Ohne Eltern insgesamt. Ich dachte, die Feier in seinen Räumlichkeiten bringt mich ihm näher, hat aber nur dazu geführt, dass ständig das Gefühl da war, dass er gleich die alte Holztreppe runter kommen und fragen würde, ob das Essen schon fertig ist. Er hätte uns wieder gesagt, dass wir uns nichts schenken und wäre doch mit irgendetwas ganz Abstrusem um die Ecke gekommen- letztes Jahr gab es Wrestling Masken.
Ich vermisse ihn so sehr und dadurch meine Eltern insgesamt. Die meisten Paare teilen sich Weihnachten auf, wann welche Familien besucht werden. Ich wünschte es wäre bei mir auch noch so.
Ich möchte kein Mitleid. Ich denke, es gibt genügend Menschen in schlimmeren Situationen. Ich komme nur im Moment mit meinem Umfeld nicht gut klar. Viele Freunde sind Eltern von kleinen Kindern und das geht dann regelmäßig zur Oma, damit man mal eine Auszeit hat. Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich irgendwann einfach eine Oma mieten kann? Wie soll ich meinem Kind (wenn ich irgendwann eins haben sollte) erklären, dass mir meine Familie abhanden gekommen ist? Sprüche wie „jeder muss irgendwann sterben“ sind da irgendwie nicht passend. Und Gerechtigkeit beim Sterben sowie beim Leben gibt es nicht.

Ich weiß nicht, wie ich wieder mehr Optimist und weniger Pessimist werde mit solchen Gegebenheiten. Ich will mir das ja auch nicht schönreden. Ich hoffe, wenn einfach genügend Zeit vergeht man einfach drüber hinweg kommt? Manche Dinge brauchen einfach länger, um zu heilen. Hoffen wir nur, dass mich die Erfahrung stärker und nicht verbitterter macht.
25.12.18 22:15


Ratschläge

Ich weiß nicht, ob es an der Jahreszeit liegt, am Älter werden oder einfach an meiner Situation, dass ich mehr über alte Begegnungen nachgrübele.

Ich hatte mal einen Geschichtslehrer in der Schule, der sehr streng war. Wir waren froh, wenn wir nicht dran kamen und die meiste Zeit erzählte er Monologe vorn an der Tafel. Dabei schnaufte er immer wie ein Walross. Sein Lieblingssatz war ein Zitat von Kant „habe Mut dich deines Verstandes zu bedienen“ und fast jedes Mal nach diesem Zitat ließ er uns die Leitsätze der französischen Revolution aufsagen.
Wir haben damals Witze darüber gemacht, dass man unseren Lehrer selbst im Tiefschlaf die Worte Liberté, Égalité, Fraternité murmeln hören würde.
Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob wir die Worte eines alten Mannes nicht unterschätzt haben, der mit einer Vehemenz von diesen Worten überzeugt und daran geglaubt hat.
Vielleicht bin ich auch einfach nur neidisch, dass ich nicht so ein Zitat habe, dass mich durchs Leben begleitet und mich so verbunden fühle. Wenn ich nach einem (Lebens-) Motto gefragt werde, so lautet dieses carpe diem. Zu meiner Sturm und Drang Phase carpe noctem, aber es ist nichts woran ich „glaube“ und mich jemals auch nur so ansatzweise eingesetzt hätte, wie mein damaliger Lehrer.
Ich frage mich nun, ob man mehr glauben müsste. Nicht auf Religion bezogen, sondern so wie mein Geschichtslehrer bestimmte Punkte vertreten, die wichtig sind. Dafür einstehen.
19.12.18 15:48


Zukunft

Mein Wille ist frei
Dabei ist es mir einerlei
Denn erst mit dem Fehlen
Mache ich mir Gedanken ihn zu nehmen

Das freie wählen, selbstverständlich
Parteien wie afd lassen mich weinen, bitterlich
Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen
Ich bitt euch wie Kant darum auf Knien

Der Unmut im Land wird schlimmer
Dabei sind die Grundsätze wie immer
Die Freiheit des Menschen, unantastbar
Migranten sind wir alle, wunderbar

Die Medien sind schlecht
Scheren sich nicht um Recht
Und doch glaubt ihr an die Wahrheit
Und gebt unserer Zukunft ein letztes Geleit
18.12.18 13:20


Was das Herz begehrt

Es gibt wenig Menschen, die genau wissen was sie wollen. Und selbst die, die es wissen, kommen durch Umwege zum Ziel. Oder das Ziel ändert sich.
Wenn ich an mich denke, so war mein erklärtes Ziel mit sieben Jahren einmal auf der Schaukel einen Überschlag hinzubekommen. Nimmt man das als Massstab, so habe ich in meinem bisherigen Leben auf ganzer Linie versagt, da besagter Überschlag immer noch aussteht.
Doch mein Fokus hat sich geändert. Und heute, wenn ich mir den ganzen Trubel zur Weihnachtszeit anschaue, frage ich mich, ob mit all der Optimierung und Effizienz das Wesentliche verloren gegangen ist.
Wir arbeiten viel und hart, um mit dem erwirtschafteten Vermögen Dinge zu kaufen, die vergänglich sind. Wenn wir diese Zeit gegenüberstellen mit der Zeit in der wir frei und glücklich sind, kommt mir das sehr ungleich vor. Möchte man doch am Ende die Gewissheit haben ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben gelebt zu haben. Was also tun, um dieses Ziel zu erreichen?

Ich glaube mittlerweile, wenn man nicht gerade Nobelpreisträger oder ähnliche Geniestreiche in petto hat, ist der einfachste (?) Weg seine Erfahrungen und Werte an Kinder weitergeben, um damit Gutes zu tun. Das Ziel die Welt zu einem besseren Ort zu machen - nicht nur zur Weihnachtszeit.
18.12.18 12:46


Effizienz

Es ist wie es ist
Und nichts wie es war
Manches fort
Unmittelbar

Keine Zeit, kein Verweilen
Dreh dich nicht um
Schau nach vorn
Eile, eile

Optimiere die Stunden
Die Wörter, die Taten
Nichts ist schlimmer als
Abzuwarten
16.12.18 20:06


Wut

Ich bin so in Rage,
Abgrundtief verletzt
Empfinde dich als Plage
Und bin über dein Verhalten einfach nur entsetzt

Ich weine heiße Tränen,
Rasend in meiner Wut
Kann nicht mehr mit dir reden
Es lodert in mir eine Glut

Wie soll ich dir verzeihen
Wenn ich dich nicht versteh
Mein Herz ist nicht im Reinen
Es wär besser wenn ich geh
16.12.18 19:43


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter] s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung